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Ich arbeitete auf dem Gebaeude vom ersten Tag bis zur Fertigstellung
Habe viele Fotos gehabt. Diese hatte ich mal verliehen. Das gleiche sollte man mit einer Frau auch nicht machen, denn man bekommt diese wahrscheinlich nicht mehr wieder.
So sind nur wenige Fotos von Bau der Marinesendedestelle verblieben
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 Nun sind Grossbilder vorhanden zum betrachten hier klickern
 
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Bunker Ort
German Navy Transmitter
(DHJ 58) at Hürup near Flensburg, Germany
Nach einer 14 jaehrigen Planungszeit und anschliessender
4-jaehriger Bauzeit wurde die Marinefunksendestelle Huerup im November 1981 fertiggestellt. Seitdem sorgen rund 30 Personen, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, dafuer, dass der gesamte Fernmeldeverkehr der DEUTSCHEN MARINE abgewickelt werden kann.
"Von hier hat der Flottenchef alle seine Schiffe und Flugzeuge an der Strippe", so der Leiter der Funksendestelle und Kasernen- kommandant Stabsbootsmann Artur Kron.
Die Anlage vereint eine geballte Ladung an Wissen, Technik und Power. So reichen die Funkwellen dieser Anlage bis zu einem Umkreis von ca. 5.000 Kilometern, was der Entfernung Huerup - Nordafrika entspricht.
Durch die Umstrukturierung des gesamten Fernmeldewesens der Bundeswehr wird zukuenftig auf die Langwellenantenne mit ihren drei 160 Meter hohen Traegermasten verzichtet.
Diese weit ueber die Gemeinde Huerup hinaus sichtbaren Masten wurden nun am 17 Nov 2004 gesprengt. Die Entscheidung, neue und moderne Kurzwellenantennen auf dem ca. 15 Hektar grossen Gelaende
der Funksendestelle Huerup aufzubauen, machten diese Sprengung noetig. Sprengen und verschrotten ist kostenguenstiger als demontieren.
 
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Der heutige Bunker mit Sicht von Google Earth !
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Zuerst standen unsere Wohnwagen an dieser
Stelle Das ist die erste Charge bei der die
Bodenplatte erstellt wurde. Normal war nächtiegen auf solchen militärichen Anlagen verboten. Aber wir hatten eine Sondergenehmigung, Oder es war der bauleitung recht das nachts jemand auf der Baustelle war wegen der Diebstähle. Erst gegen Ende der Baustelle, kam eine private Objektsicherungsfirma, die diese Anlage bewachte !
 
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Schwarz Hubert hilft hier sporalisch bei der Arbeit an der Bodenplatte
 
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Hier gibt er wie immer vermeindlich gute Ratschläge dem Kollegen Schneider
 
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W. Fabry bei seiner Lieblingsbeschaeftigung dem Anlantzen vom Kupfer
 
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Hier ist die Panzerrolle erfasst Weil durch das starke erhitzen am Tage das Kupfer sich ausdehnte und hoch kam
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Walter Fabry war der richtige Mann dafuer. Wenn er die ganze Flaeche bis zum Ebde genacht hatte konnte er vorne wider anfangen. Denn nacht zog sich das Kupfer zusammen und war schön glatt aber sobald die Sonne kam dehnte sich das Kupfer aus und es gab Beulen ueberall.

 

 

 
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In der Mitte der Bodenflaeche befand sich diese Schraege. Der untere Boden war ca. 1.20 m tiefer.Oben der 4 eckige Anbau ist das Fundament des spaeteren Notausstieg und des Belueftungsschachtes.

Es war schon recht seltsam zu wissen, das dies alles unter 2 m starkem Beton der Bodenplatte  verschwinden wuerde.

 
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Wir waren die einzigsten die die Kupferflaeche betrehten durften. Hier Nail Koc mit dem Dachdecker Harmen aus Hamburg
 
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Hier Nail Koc mit dem Dachdecker Harmen
 
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Dieter Schneider und Fabry auf der Bodenplatte
Walter ist mit dem anlantzen vom Kupfer
beschaeftigt
 
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Hier unser Mitarbeiter Nail Koc. Nail war ein Tuerke und er ist mitlerweile schon verstorben

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Hier die eigene Wasserversorgung vom Bunker. Es waren zwei Spezialpumpen in die ca 2.50 m breiten Eisenrohren die 260 m tief gebohrt waren.
 
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Hier der Ãœbergang von unserem Kupfer zum Brunnenflansch der Bunker hatte einen eigene Wasserversorgung der Brunnen war 160 m tief
 
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Das Kupfer wurde mit Pressflanschen hier am Brunnen befestigt
 
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Es wurde oft bis späht in die Nacht gearbeitet
 

 
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Die Baufirma leihte uns zum transportieren unserer schwehren Geräte ihren Frontlader den Hobbog. Von der eigenen Firma bekamen wir in dieser Richtung nur heisse Versprechungen.Und sollten alles schleppen
 
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Es war eine gute Erleichterung weil wir solche Geräte nicht hatten und somit alles schleppen mussten
 
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Diese Teil zu fahren bereitete echtes Gaudi
 
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Hans Hubert Schwarz in der Freizeit auf einem Butterdampfer
 
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Baustelle Flensburg im Winter. Unsere Wohnwagen und die Materialbuden
 
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Links mein Wohnwagen und rechts der vom W.Fabry
 
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Das Eingangsgebaude in der Bauphase mit Baugeruest
 
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Blick im Winter vom Wohnwagen auf die Baustelle
 
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Die fertige Wandcharge an der Westseite
 
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Eine fertige Wandcharge an der Ostseite
 
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Im Winter bekamen wir diese Zelte gegen die Kaelte und den immer herrschenden Sturm
 
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Die Zelte wurden in Chargen von einer Zeltfirma weiter gesetzt
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Selbst bei Schnee und starkem Frost wurde weiter gearbeitet. Wenn die Bauleute Schlechtwetter machten hiess es für uns raus und Malochen. Denn Schlechtwettergeld gibt es nur bei den Berufen aus Bau Steine Erde und nicht bei den Berufen von der IG-Metall. Es war ein hartes Brot bei Minus Graden zu arbeiten. Aber von der Firma aus hiess es immer raus. Egal ob kalt regen oder Schnee.
 
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Hier die Arbeiter beim Abdichten der Zelte. In der Mitte steht noch ein eines meiner Erfindungen ein Zelt für die Schweisser zum Schutz gegen den Wind. Diese Erfindung wurde auch noch nach 20 Jahren (1990) bei den Baustellen in Arabien verwendet.
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Die Haelfte des Daches ist schon fertig. Hier ist wieder die Panzerrolle zum Einsatz gekommen. Sie hat die ganze Bauzeit ueberlebt  und nachher hat sie dann irgend ein Arbeiter mit nach hause genommen für den Garten zu planieren !
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Auf dem Dach. Man sieht Hier einen Nocken. Diese sollten verhindern, dass die nachher aufgeschuettete Erde besseren Halt hatte
 
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Die fahrbare Betonpumpe der Forma Hoch - Tief. Ein echtes Altertuemschen
 
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Nail Koc. Hier an einem Nocken der eingeschalt wurde.
 
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Blick vom Kran auf die Baustelle. Da ist noch der erste LKW der Firma ein Mercedes mit Doppelkabine zu sehen
 
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Jonny Gregor bekommt Arbeitsanweisungen vom Maschke von der Firma Siemens.
 
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Zum Schutz gegen den Wind hatten wir diese Bretterwaende uns selber gezimmert.
 
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Eine Schweissmachine und zwei fertige Nocken im Hintergrund unser LKW
 
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Meine Leute : Ossman - Nail Koc - Radi - W. Fabry
 
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Nail Koc - Radi - Ossman an einer fertigen Ecke
 
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Unsere Wohnwagen und Materialbuden vom Kran aus gesehen
 
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Im Vordergrung ist der Kabelschacht. Dort kamen alle elektrischen Ab und Zugaenge fuer den Bunker an.
 
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Die zwei Materialbuden und unsere Wohnwagen von der Fa. Schwarz
 
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Die Nordseite des Gebaudes mit der LKW Auffahrt
 
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Hier eine der vielen Sickerschaechte fuer das Abwasser
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Alle Ecken und Anschluesse an Teilen und Tueren wurden aus 60 cm breiten 1 mm Kupfer gefertigt. Sie sollten die dort entstehenden Wirbelstroeme besser ableiten
 
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Osmann und Jonny Gregor beim schaffen in der Sonne.
 
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W. Fabry hier auf dem Geruest beim umkanten der Ecken.
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Siemens Maschke an einer Ecke. Es steht noch eines von unseren Arbeitgeruesten oder wie man diese tollkuehnen Kontruktionen auch benennen sollte
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Maschke von Siemens Der Oberpolier von Hoch Tief und Horst Kaukereit aus Aurich und der Baggermensch mit seinem Gehuelfen
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Horst der Bagger Mensch mit seine Raupe und seinem Gehuelfen. Im Vordergrund eine der riesigen Ruettelplatten
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Als der eigenliche Bunker fertig war, wurde er mit Erdreich ueberschuettet und im Abstand von 1,5 m wurde nochmals ein Betonpilz uber den ganzen Bunker gemacht. Diese 6000 qm Beton wurde in einer Charge gegossen. Die Schwierigkeit diese Unternehmens bestand darin, das der ganze Druck sich in den Spitzen der Schalung ansammelte. Danach wurde nochmals Erde auf den Betonpilz gegeben. Vom eigentlichen Bunker war nichts mehr zu sehen. Laut neueren Informationen soll der Bunken, durch einfalsches Bodengutachten mit der Zeit an einer Seite um 1,5 m abgesackt sein. Es war damals von der Sprengung des ganzen Bunkers die Rede.
 
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Arbeiten am Abstimm - Mittelhaus ! M. Drossert an den teuren ganz aus Messing angefaehrtigten Wabenkaminen am Bunker
 
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Eine Luke zum Einstieg, weil es dort keinen anderen Zugang gab.
 
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Die Wabenkamine waren ganz aus 2 mm Messing angefertigt und bannig schwer waren die Dinger
 
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Das teuerste Teil am Abstimm - Gebaeude. Ein Rundwulst wo in der Mitte dann die Antennenzuleitung durchgefuehrt wurde. Zu den riesigen Sendemasten
 
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Angeblich hatte ich das Teil nach Aussagen von der Geschaeltsleitung versaut. Aber einer musste immer den Kopf hinhalten fuer das Nichtkoennen vom der Gescharftsleitung
 
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Der ganze Wulst oben.
 
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Hallo, aus meiner Dia-Zeit,aufgenommen auf einem Rundflug Angeln 2003, da hatte ich mehr einen Blick für die Rapsfelder Bilder wurden freundlicher Weise von Bettika zur Verfuegundg gestellt
 
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Dia-Zeit,aufgenommen auf einem Rundflug Angeln 2003
 
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Triker hat folgendes geschrieben: Hallo, der Langwellensender war Anteil der Sendeanlage in Hürup. Dazu gab es dort 3 Masten, die mit einer Top-Load betrieben wurden. Diese Masten wurden gesprengt. Eher wohl in 2004 und nicht wie von mir angegeben 1995. Roland
 
 
 
 
 
 Marinefunksendestelle Hürup steht zum Verkauf
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)


Die BImA bietet die ehemalige Funksendestelle zum Verkauf an. 
https://www.immobilienscout24.de/expose/100220804#/ 

Zitat: von User Betina
Das Grundstück ist eine Teilfläche der freigegebenen ehemaligen Marinefunksendestelle Hürup und ist mit zwei oberirdischen Schutzbauwerken (eines davon zweigeschossig) und diversen Funkgittermasten bebaut (Baujahr ca. 1981). Aufgrund der ehemaligen militärischen Nutzung als Funksendestelle ist das gesamte Grundstück in einer Tiefe von ca. 0,50 cm unterirdisch zwischen den einzelnen Funkgittermasten elektronisch verkabelt. Zu den Bauwerken bestehen folgende bautechnischen Angaben: Sendergebäude u. Werkstatt Nr. 2: BGF 2.315,99 m², bebaute Fläche 1.244,19 m², Nutzfläche ca. 526 m² Außenmaße ca. 20,70 m x 39,08 m, Deckenhöhe ca. 3,80-3,90 m, Wandstärke ca. 0,80 -0,90 cm Gebäude Nr. 3: Nutzfläche ca.129 m², Außenmaße ca. 9,20 m x 16,90 m, Gesamthöhe ca. 17,75 m, Deckenhöhe 3,30 m
 
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